6. Mai 2026
7 minDiese Fantasien haben Frauen beim Masturbieren tatsächlich!

Mutige Fantasien und geheime Gedanken
Von romantischen Träumereien bis hin zu kontrolliertem Chaos: Das Kopfkino der Frauen ist aufregender und unberechenbarer als jedes Klischee. Doch was geht wirklich vor, wenn Frauen sich selbst verwöhnen? Die Wahrheit könnte überraschender nicht sein.
Häufigkeit der Masturbation bei Frauen
Bevor wir uns den Inhalten widmen, werfen wir einen Blick auf die Zahlen. In einer Umfrage mit 425 deutschen Frauen, durchschnittlich 26,6 Jahre alt, gaben 94,5 % an, schon einmal masturbiert zu haben. 26,8 % der Frauen tun dies 2-3 Mal pro Woche, während 26,3 % es einmal wöchentlich praktizieren. Masturbation ist ein regelmäßiger Teil des Lebens, vor allem zur Entspannung oder Stressabbau. Doch 5,5 % der Frauen verzichten darauf, meist aufgrund fehlenden sexuellen Verlangens oder der Meinung, dass Sex nur in die Partnerschaft gehört.
Was denken Frauen wirklich?
Eine Umfrage von JOYclub mit etwa 2.000 Mitgliedern zeigt, dass die meisten Frauen beim Masturbieren bewusst Fantasien nutzen. Nur 17,7 % denken an ihre:n Partner:in, während die Mehrheit von etwas völlig anderem träumt. Über die Hälfte, genau 54,1 %, haben Fantasien, die sie im echten Leben nicht ausprobieren würden. Drei häufige Fantasien sind:
- 14,5 % denken an BDSM-Spiele.
- 12,3 % fantasieren von einem Dreier mit zwei Männern.
- 8,9 % stellen sich harten Sex vor.
Diese Zahlen zeigen: Tabuisierte oder „kinky“ Szenarien sind im weiblichen Kopfkino allgegenwärtig.
Vielfalt der Fantasien
Romantische Fantasien
Romantische Szenarien mit Kerzenlicht und intensiven Blicken stehen im Vordergrund. Laut dem Health Blog von Vinmec verstärken Bindungshormone wie Oxytocin die Erregung.
Ex-Partner und unerfüllte Träume
Gedanken an Ex-Partner entstehen aus starken Erinnerungen. Diese Fantasien sind oft Projektionen und müssen nicht umgesetzt werden.
Macht und Dominanz
Warum faszinieren Dominanz-Szenarien? Kontrollabgabe kann entlastend sein. Tabus verstärken die Erregung. Fantasien bieten einen sicheren Raum, der klar von der Realität getrennt bleibt.
Queere Fantasien
Viele Frauen haben Fantasien mit anderen Frauen. Dies liegt an der kulturellen Objektivierung des weiblichen Körpers und der damit verbundenen sozialen Akzeptanz.
Fremde und Promis
Warum träumen wir von Unerreichbaren? Sie sind Projektionsflächen ohne echte Konsequenzen, ideal für Fantasien.
Bedeutung der Fantasien
Fantasien sagen nichts über den Charakter oder die Beziehung aus. Eine kanadische Studie zeigt, dass erotische Gedanken weit verbreitet sind und kein Warnsignal für Beziehungsprobleme darstellen.
Fantasien, die belasten
Problematisch wird es, wenn Fantasien von Zwang oder Gewalt handeln und Leidensdruck verursachen. In solchen Fällen ist professionelle Hilfe ratsam.
Entspannter Umgang mit Fantasien
- Beobachte deine Gedanken wertfrei und reflektiere sie.
- Nimm dir die Freiheit, Szenarien auszumalen, die erregen.
- Teile Fantasien mit deinem:r Partner:in, wenn du magst, aber nur, wenn es sich gut anfühlt.
Kommunikation mit dem Partner
Du musst deine Fantasien nicht teilen. Sie gehören allein dir. Wenn du sie teilen möchtest, tue es ohne Druck und achte auf offene Kommunikation.
Fazit: Deine Fantasie gehört dir
Deine Fantasie ist dein eigener Raum. Egal, ob sie widersprüchlich oder unerwartet ist, sie ist ein Ausdruck deiner Selbstbestimmung. Weibliche Lust ist vielfältig und kraftvoll. Erinnere dich: „Mit mir ist alles in Ordnung.“
Quellen
- Cosmopolitan DE Frauen (https://www.cosmopolitan.de/diese-fantasien-haben-frauen-beim-masturbieren-wirklich-100831.html)